Ruhetage in Mecklenburg-Vorpommern

Nachdem wir uns die letzten Tage von Annes Bruder Theo und seiner Frau Heike ausgiebig haben verwöhnen lassen, stehen jetzt die Zeichen wieder auf Weiterfahrt. Die letzte Maschine Wäsche ist im Endstadium und damit unsere gesamte Wäsche wieder frisch und sauber.

Gestern habe ich unsere Fahrräder überholt, beide Räder brauchten neue Bremsbacken an den Hinterradbremsen. Die Vorderradbremsbacken müssten auch ausgetauscht werden, aber ich habe nur einen Satz Bremsbacken pro Rad mitgenommen. Wenn wir unterwegs an einem Fahrradgeschäft vorbeikommen, werde ich neue Bremsbacken besorgen.

Dank des schönen Wetters hier, konnte ich die Zeit mit Waldspaziergängen und Pilze suchen sowie viel Ausruhen im Garten mit einem schönen Buch nutzen. Steinpilze gibt es hier in diesem Jahr nicht ganz so viele wie im Vorjahr, aber Maronen oder Braunkappen findet man in Hülle und Fülle.

Außerdem haben Anne und ich eine Ausfahrt durch die Gegend mit Heikes und Theos Motorroller gemacht. Schön auch einmal schneller und bequemer durch die Landschaft zu rollen. Dem örtlichen Erntedankfest mit Tanz auf den Deelen haben wir auch einen kurzen Besuch abgestattet. Der Umzug der geschmückten Festwagen mit Kamelle- und Schnapsfläschchen werfen erinnerte etwas an Kölner Brauchtum.

Gestärkt und Energiegeladen werden wir uns morgen auf den Weg nach Nordhorn zu Annes zweitem Bruder Christoph und seiner Frau Anke machen. Mit etwas Glück werden wir auch noch andere Nordhorner Follower treffen können. Wir freuen uns darauf.

In Köln werden wir dann so gegen Ende nächster Woche wieder eintreffen. Auch darauf freuen wir uns schon, denn es ist doch eine sehr lange Zeit, die wir schon unterwegs sind.

Pilze putzen

gesmmelte Pilze müssen auch geputzt werden

erste Ausfahrt mit Theo

erste Ausfahrt auf Heikes Roller zusammen mit Theo

Erntedankumzug in Grittel

einer der Festwagen im Erntedankumzug in Grittel

Anne und Theo Erntedankfest Grittel

Anne und Theo auf dem Erntedankfest in Grittel

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01.09. Herbstanfang

Passend zur Jahreszeit war unsere heutige Fahrt von Rostock -Bistow 85 Kilometer nach Crivitz.

Nachdem uns zum Frühstück die Sonne begrüßte, fielen zur Abfahrt die ersten, vereinzelten Regentropfen. Außerhalb des Ortes lagen die Wiesen und Wälder noch verschwommen im Morgennebel. Dieser löste sich dann auch sehr bald auf, kam aber als Niesel-, Sprüh- und Landregen wieder.

Trotzdem empfanden wir die mecklenburgische Schweiz als überaus reizvoll. Für Radtouren und Wanderungen sehr zu empfehlen.

Wie wir bei unserer Ankunft im Hotel, das wir Mittags per Internet gebucht hatten, schon bemerkt hatten, so erlebten wir beim Abendessen, dass wir mit der Wahl des Hotels danz tief in den Glückstopf gegriffen hatten und uns für die doch anstrengende Regentour belohnt fühlten.

Unsere Vorfreude auf die nächsten Tage wir uns morgen, egal wie das Wetter wird, ganz schnelle und starke Beine bescheren.

Unbenannt

unser heutiges Höhenprofil

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Überfahrt nach Rostock

Unsere Entscheidung, gestern noch nach Trelleborg zu fahren, hat sich heute Morgen als goldrichtig erwiesen. Im Check-In Gebäude am Fährhafen trafen wir auf ein deutsches Radlerpaar, das heute Morgen von Malmö gekommen war. Sie berichteten von katastrophalen Zuständen durch überschwemmte Straßen in Malmö. Die Straßen sollten bis zu 30 cm unter Wasser gestanden haben. Sie haben ein Taxi nehmen müssen, um Trelleborg zu erreichen.

Auf der Fähre unterhielt sich eine deutsche Gruppe darüber, wie problematisch ihre Anreise zur Fähre aus Richtung Malmö war. Sie berichteten von überfluteten Unterführungen und gesperrter Autobahn. Sie haben die Fähre in letzter Minute erreicht.

In der Zeit saßen wir gemütlich beim Frühstück und freuten uns auf die Überfahrt nach Rostock. Auch jetzt regnet es immer wieder. Mal sehen wie es in Rostock für uns weitergeht.

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Ankunft in Trelleborg

Auch wenn wir es heute Morgen nicht für möglich gehalten haben, so sind wir doch um 20.15 Uhr im Fährhafen von Trelleborg eingetroffen. Wir haben viel Glück und viele Hilfe bekommen, um diese Ziel zu erreichen.

Als wir mit dem Fernbus an seiner Endhaltestelle in Jönköping ankamen und ich unser Gepäck und unsere Fahrräder aus dem Gepäckfach holte, kam der Busfahrer, es hatte unterwegs einen Fahrerwechsel gegeben, und fauchte mich an, wo ich denn die Fahrräder heraushole. Er sei seit 15 Jahren bei der Busfirma und so lange sei es auch schon verboten, Fahrräder zu transportieren. Als ich ihm erklärte, das wir die Information des Fahrradtransportes von der Eisenbahngesellschaft hätten und der vorherige Busfahrer sogar telefonisch unsere Buchung und Bezahlung veranlasst hätte schimpfte er auf schwedisch weiter. Als ich ihm dann noch sagte, es sei unsere erste und letzte Schwedenreise bei den vielen Problemen gewesen, zog er noch lauter schimpfend davon. Mir sollte es egal sein, hatten wir doch unser erstes Ziel erreicht.

Jetzt mussten wir mit dem Zug weiter. Im Bahnhof waren alle Büros und Schalter geschlossen. Also suchten wir unseren Bahnsteig und fanden dort auch einen Zug vor. Ich fragte einen Mitarbeiter, wo wir denn die Fahrkarten kaufen könnten. Das sei bei ihm später im Zug möglich, wir sollten mit den Fahrrädern schon einmal einsteigen.

Uffff, nächste Hürde geschafft.

Im Zug lernten wir eine junge Frau mit Kleinkind kennen. Anne kam sehr schnell mit ihr ins Gespräch und wir erzählten von unserer Reise und unseren Schwierigkeiten in Schweden. In einer Gesprächspause nahm die junge Schwedin ihr Handy und suchte alle für uns notwendigen Verbindungen und Uhrzeiten im Internet heraus. Wie sich dabei herausstellte, hatten wir die gleiche Fahrtrichtung und musten am gleichen Bahnhof umsteigen. Wir halfen ihr mit dem Kinderwagen und sie uns mit dem Auffinden des richtigen Zuges.

Nächste Hürde geschafft.

Die junge Schwedin hatte auch herausgefunden, dass es ab Malmö eine Busverbindung nach Trelleborg gab und wir diese heute noch nutzen könnten. Ob dieser Bus auch Fahrräder mitnahm sei aber im Internet nicht ersichtlich. Manche Busse ja, andere wieder nicht. Das müssten wir vor Ort klären.

In Malmö angekommen, fanden wir recht schnell die Bushaltestelle, hatten aber noch über eine halbe Stunde Zeit, bis der Bus kam. Also zurück ins Bahnhofsgebäude, noch schnell einen Happen essen. Als wir wieder heraus kamen, sah ich den Bus vorfahren. Ich fuhr schnell hinterher und fragte den Busfahrer, ob er uns und die Fahrräder mitnehmen könnte. Zuerst meinte er das sei nicht möglich, aber auf meinen Einwand, der Bus habe doch einen Fahrradträger am Heck befestigt, stieg er aus und ging hinter seinen Bus. Er klappte den Träger aus und meinte, ein Fahrrad könne er mitnehmen. Als ich bittend fragte ob er auch beide Fahrräder mitnehmen würde, wenn ich sie sicher auf den Träger bekäme, meinte er Achselzuckend: „Try it“ (versuch es). Natürlich bekam ich beide Fahrräder auf den Träger und sicherte die Fahrräder mit unseren zwei Schlössern gegen herunterfallen. Damit war der Busfahrer dann auch zufrieden und unser Transportproblem nach Trelleborg gelöst.

Überglücklich kamen wir um 20.15 Uhr in Trelleborg an und fanden auch noch ein Hotelzimmer. Schnell noch per Internet die Fähre für morgen, Sonntag gebucht, und wir konnten uns das wohlverdiente Bierchen schmecken lassen.

Wir haben heute Morgen beide nicht daran geglaubt, dass wir heute so weit kommen und morgen, Sonntag, den 31.08.2014 wieder in Deutschland sind.

Leider musste ich eben feststellen, dass das Navi gestern und heute unseren Weg nicht aufgezeichnet hat. Ich werde morgen auf der Überfahrt den Weg manuell nachtragen.

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Gestrandet in Schweden?

Mit mieser Stimmung und Laune sind wir gestern Abend eingeschlafen. Als wir gegen vier Uhr beide wach in unserem Bett lagen, sprachen wir die ganze Situation noch einmal durch und beschlossen, um 8.30 Uhr wieder am Bahnhof unser Glück zu versuchen und ggf. mit der Bus-Zug-Kombination Stockholm zu verlassen. Vielleicht gab es aber auch eine andere Möglichkeit.

Gesagt, geschlafen, getan. Am Bahnschalter dann der nächste Schock. Busfahrkarten konnte man uns keine verkaufen, die müssten wir am Busschalter oder online kaufen. Der Bus sollte um 9.45 Uhr abfahren, der Schalter aber erst um 10.00 Uhr öffnen. Online konnten wir, da die Seite nur auf Schwedisch war, nicht erkennen, ob der Bus unsere Fahrräder mitnahm. An der Touristeninformation, die auch Busfahrkarten verkauft, konnte man uns auch nicht weiterhelfen und verwies uns an den Busschalter. Dass der zu spät öffne, daran könnten sie auch nichts ändern.

Ich versuchte es am Schalter von Viking Line, ob wir Stockholm auf dem Seeweg verlassen könnten. Auch diese Möglichkeit bot sich nicht. Die einzige Möglichkeit sei, ca. 50 km nach Nynäshamn zu fahren und eventuell von dort am Montag weiter nach Danzig. Also auch keine Lösung.

Anne hatte dann 15 Minuten vor Abfahrt des Busses die Idee, mit dem Busfahrer über unsere Situation zu sprechen und um Hilfe zu bitten. Ich sah wenig Möglichkeiten darin, hatte man uns doch überall gesagt, dass der Busfahrer keine Fahrkarten verkaufe.

Der Fahrer war freundlich und gab Anne eine Telefonnummer, die wir kontaktieren sollten und so versuchen sollten noch eine Fahrkarte zu lösen. Er habe Platz im Bus und würde auch die Fahrräder mitnehmen. Außer einem „Bitte warten, bitte warten, bitte warten“ tat sich nichts in der Leitung. Noch fünf Minuten bis zur Abfahrt. Wir standen mit unseren Fahrrädern vor dem Bus und erklärten dem Busfahrer unsere Not. Nun versuchte er es über sein Bustelefon und erreichte doch tatsächlich jemanden. Nachdem ich ihm meine Kreditkarte gereicht hatte und damit hoffentlich nicht den Bus gekauft habe, durften wir die Fahrräder und unser Taschen verladen und bekamen Sitzplätze zugewiesen.

Während ich diesen Bericht schreibe sitzen wir im Bus auf dem Weg nach Jönköping, das wir um 14.05 Uhr erreichen sollen. Dort haben wir dann 23 Minuten Zeit, Fahrkarten für den Zug nach Alvesta und von dort nach Malmö zu kaufen, und auch noch den Zug zu erreichen.

Als Anne im Bus saß und wir wirklich losfuhren, hat sie erst einmal ein paar Tränchen verdrückt, so groß war unsere Nervenanspannung.

Wir sind gespannt, wo wir heute noch landen.

Bericht schreiben im Reisebus

Bericht schreiben im Reisebus

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Auf nach Stockholm

Nach dem Frühstück sind wir am Freitag, den 29.08.14 sofort losmarschiert, um noch Fahrkarten für die Fähre nach Stockholm zu bekommen. Pünktlich um 9.00 Uhr standen wir vor dem Büro, aber die „überaus freundliche“ Dame erklärte uns ziemlich barsch, dass sie erst um 9.30 Uhr geöffnet habe. Also warten – doch es lohnte sich. Um 9.30 Uhr war dann auch eine nette Kollegin da, die uns die Tickets verkaufte und uns mit den nötigen Informationen versorgte.

Im Hafen mussten wir dann noch auf die Fähre warten. Diese kam von Helsinki, machte im Hafen eine 180 Grad Wende und legte dann rückwärts an. Innerhalb von 15 Minuten waren die sechs Autos und acht Fahrräder mit den Passagieren verladen und wir legten schon wieder ab.

Die Fahrt verlief ruhig und die vielen Regenschauer störten uns nur wenig. Fasziniert verfolgten wir den Weg durch die Inselwelten. Kleine und kleinste Inseln lagen entlang der Fährroute. Besonderst die letzten 1,5 Stunden vor Stockholm waren sehenswert.

In Stockholm kamen wir um 18.15 Uhr an und fuhren gleich zum Bahnhof um Zugtickets zu kaufen, da wir am nächsten Morgen mit dem Zug nach Malmö fahren wollten. Wir sind des Pedalierens bei dem Regenwetter müde und wollen schnell zurück nach Deutschland, auch wenn das Wetter dort nicht viel besser ist.

Im Bahnhof dann der Schock: schwedische Eisenbahn nimmt nur verpackte Fahrräder im Gepäckwagen mit. Ein Umwickeln mit Folie, wie wir es bei Flügen machen, reicht nicht aus. Außerdem sind es nur wenige Strecken, auf denen Fahrräder mitgenommen werden. Die einzige uns angeboten Verbindung nach Malmö, näher kommen wir nicht an den Fährhafen Trelleborg heran, ist eine Kombination aus Bus und Regionalbahn. Karten hierfür kann man uns nicht verkaufen. Erst morgen früh an der Touristeninformation im Bahnhof oder am Busschalter. Doch der Busschalter öffnet erst 15 Minuten nach der Busabfahrt.

Unsere Nerven liegen blank, blitzeblank.

Da wir nichts mehr erreichen können, machen wir uns auf die Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit. Wir zahlen ein Vermögen für Zimmerchen, in dem sich nicht einmal die Fenster öffnen lassen. Sehr beliebt sind auch Zimmerchen ohne Fenster.

Egal, heute können wir nichts mehr ausrichten.

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Ankunft auf A°land

Pünktlich um 15.oo Uhr legte die Fähre in Langnäs an. Das Wetter hatte sich kein bisschen gebessert. So wie schon unterwegs immer wieder Schauer herunter kamen, so begrüßte uns A°land mit einer Regendusche.

Gut eingepackt machten wir uns auf die 30 Kilometerstrecke nach Mariehamn. Bei schönem Wetter ist A°land bestimmt eine reizvolle Insel zum Radfahren, Wandern, Wassersport oder einfach nur zum Erholen. Bei Temperaturen unter 15° C., Regen und Wind macht es nur wenig Spaß und man will schnell wieder weg.

Hoffentlich bekommen wir morgen nach zwei Plätze auf der Fähre nach Stockholm. Heute waren alle Büros schon geschlossen.

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Auf dem Weg nach A°land

Heute Morgen mussten wir unser Frühstück selbst herrichten und selbst den Kaffee kochen. Zu unserem Zimmer gehörte auch eine kleine Küche mit Sitzgelegenheit. Da das Restaurant des Hotels erst ab 11.00 Uhr öffnet, bekamen wir abends unsere Frühstückszutaten in den Kühlschrank gestellt. Noch eine schnelle Einweisung in die Kaffeemaschine, Kaffeepulver und Filter waren vorhanden, und weg war der Wirt.

Um 9.00 Uhr fuhren wir dann die vier Kilometer zum Fähranleger nach Galtby zurück und waren erstaunt über die kleine Fähre nach A°land. Pünktlich um 10.00 Uhr legten wir, bis aif den letzten Platz belegt, ab.

Das Wetter ist grau und immer wieder kommen Regenschauern. Die durch den Wind unruhige See, lässt die Fähre ganz schon tanzen. Schön ist auch der kostenfreie Wlan – Zugang ins Internet an Bord. So kann ich die 4,5 Stunden Überfahrt mit drei Zwischenstopps für die Berichte nutzen.

Leider gibt es außer einem kostenpflichtigen Kaffeeautomaten keine Gastronomie an Bord.

an der Fähre in Galtby

warten an der Fähre in Galtby

unsere Fähre nach Aland

unsere Fähre nach Aland

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Mir dem Fahrrad durch die Schären

Nachdem wir gestern Nachmittag in Turku ankamen, haben wir den Ort noch ein wenig zu Fuß erkundet. In der Touristeninformation haben wir dann auch alle benötigten Informationen bekommen, um die heutige, Mittwoch, den 27.08.14, Tour durch die Schären zu starten.

Sehr schön auf dem Weg ist, dass ein straßenbegleitender Radweg, Anfangs asphaltiert, später als Naturweg vorhanden ist. Was wir reichlich unterschätzt haben, ist die doch sehr hügelige Wegstrecke.

Die vielen Inseln sind mit Brücken oder kostenfreien Fähren miteinander verbunden. Die Fähren fahren so häufig tagsüber, dass ka um Wartezeiten entstehen.

Bei schönem und warmem Wetter ist die Schärenringstraße eine absolute Traumtour. Überall freien Zugang zum Meer oder zu den vielen Seen auf den Inseln, die zum Verweilen einladen. Wir hätten sicher ein oder zwei Tage länger für die Tour gebraucht, wenn wir nicht immer wieder geduscht worden wären. Außerdem blies uns ein kräftiger Wind bei ca. 15° C. ins Gesicht. Kein Wetter um faul am See zu liegen und sich von Mücken ärgern zu lassen.

SO erreichten wir schon um 14.00 Uhr nach 65 Kilometern Nauvo, unserem angedachten Ziel. Zum Glück hatten wir keine Unterkunft gebucht und so fanden wir mit Unterstützung einer freundlichen jungen Frau in der Touristeninformation eine Unterkunft in Korpo, in der Nähe des Fähranlegers nach A°land in Galtby.

Als wir um 17.20 Uhr unser Hotel nach 81 Kilometern in Karpo erreichten, waren wir doch ziemlich fertig und durchgefroren. Eine warme Dusche half beim Aufwärmen, doch nach dem Abendessen waren wir so müde, dass an einen Bericht schreiben nicht mehr zu denken war. Satt und müde fielen wir um ca. 21.00 Uhr ins Bett.

Schärenringstraße

Ausschilderung der Schärenringstraße

auf und ab über die Inseln

ständiges auf und ab über die Inseln

Inselwelten

Inselwelten

Pause im Hafen von Nauvo

Pause im Hafen von Nauvo

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Tag der Entscheidungen

Nach einer unruhigen Nacht an Bord, die Fähre schaukelte ganz ordentlich, sind wir pünktlich um 8.00 Uhr in Helsinki angekommen.

Das Wetter hatte sich anscheinend die ganze Nacht nicht gebessert und so regnete es auch bei unserer Ankunft. Wir ließen uns Zeit das Schiff zu verlassen und hatten Glück damit, weil es aufhörte zu regnen. Die Einreiseformalitäten gingen waren blitzfix erledigt und wir fuhren zur Touristeninformation in das Zentrum von Helsinki. Die dort erhaltenen Informationen stimmten uns nicht glücklich. Keine Informationen zur Zimmervermittlung, man verwies uns nach booking.com, keine Unterstellmöglichkeit für unsere Fahrräder mit Gepäck, keine Informationen zu unserer weiteren Tour. Auch am Bahnhof, wo eine Zimmervermittlung sein sollte, war diese geschlossen bzw. existierte nicht mehr. Auch hier wollte man unsere Fahrräder nicht in der Gepäckaufbewahrung annehmen. Damit war die geplante Stadtbesichtigung ohne ein Hotelzimmer nicht zu machen. Die Hotels waren uns aber mit 120,- bis über 200,- € pro Nacht zu teuer. Als dann auch der Wetterbericht für die nächsten Tage nichts Gutes verhieß, kauften wir uns Bahnkarten nach Turku. Dort ist es zwar auch nicht viel billiger, aber wir haben ein paar Übernachtungen und Regenschauern gespart.

Dank freiem WiFi im Zug kann ich die Zeit nutzen und die Berichte der letzten Tage und auch diesen hochladen.

Mal schauen wie es die nächsten Tage weiter geht.

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