Herrlicher Blick von der Wetterscheide

Tag 22 Pamplona – Puente la Reina 24,7 km

Tag 21 Besichtigung Pamplona

Dienstag, 16. Juni 2015, Tag 22

Bei grauen, dunklen Wolken verließen wir erst um 8.30 Uhr unser Hotel, da Frühstück und check out in Hotels immer länger dauern. Unser Weg führte uns quer durch die Altstadt, noch einmal an der Zitadelle vorbei, nach Westen, wieder auf den Jakobsweg.

Wider Erwarten blieb es den ganzen Tag trocken, obwohl immer wieder dunkle Wolken über uns hinweg zogen. Nachdem wir Pamplona verlassen hatten, führte unser Weg stetig aufwärts, dem Pass Alto del Perdón entgegen. Entlang der Hügelkronen sind unzählige Windkrafträder aufgestellt, die uns mit ihrem Rauschen empfingen. Oben auf dem Pass Alto del Perdón steht das moderne stählerne Pilgerdenkmal in 77o Meter Höhe. Dieser Pass stellt auch die Klimascheide zwischen dem nördlich grünen Vorgebirgsnavarra und dem südlich trockenen Mittelnavarra dar. Der Blick in beide Richtungen ist atemberaubend und lässt sich mit Fotos kaum einfangen.

Nach überschreiten des Passes ließ der vormals doch starke Wind spürbar nach und die Temperatur kletterte doch merklich. So schön der Aufstieg zum Pass war, so anstrengend ging es steil über einen Schotterweg wieder hinunter. Unsere volle Konzentration war nötig, um nicht auf dem losen Schotter ins Rutschen zu geraten.

Gegen 13.00 Uhr verkaufte ein vermutlicher Landwirt an einer Madonnenstatue mitten im Nichts köstliche, dicke und saftige Süßkirschen. Diese ließen wir uns gleich vor Ort mit Schafskäse und etwas frischem Weißbrot schmecken. Mehr braucht es nicht, um eine gute Pause zu machen. Unsere Unterkunft erreichten wir kurz nach 15.00 Uhr und machten uns bei einem kühlen Clara ( in Deutschland als Radler bekannt), an die Planung und Buchung der nächsten Etappen und Unterkünfte.

Montag, 15. Juni 2015, Tag 21

Nachdem uns das Wetter am Sonntag einen Strich durch die Rechnung gemacht hatte, indem es immer wieder regnete und wir die Stadtbesichtigung ausfallen lassen mussten, haben wir aus der Not eine Tugend gemacht und um den Montag in Pamplona verlängert.

Es war eine gute Entscheidung. War am Sonntag die Stadt noch voller Menschen, war es am Montag um einiges leerer. Außerdem hatten wir wunderschönes Wetter um zu flanieren, besichtigen und aus den Straßencafes und Bodegas das bunte Treiben der Menschen zu beobachten. Die Altstadt von Pamplona, ist noch weitestgehend von der alten Befestigungsmauer umgeben. Es gibt einen wunderschönen Spaziergang entlang der Befestigungsmauer zu vielen Sehenswürdigkeiten. Auch ein Spatziergang entlang der Stierhatz, die Ende Juni wieder stattfindet, führt quer durch die Altstadt an vielen Sehenswürdigkeiten vorbei. Nicht zuletzt die große Kathedrale mit der ausgezeichneten Ausstellung Occidens ließen wir uns nicht entgehen. So kamen insgesamt mehr als 11 km Spatziergang durch die Stadt zusammen. Das gute Essen und den Rotwein haben wir natürlich auch ausgiebig probiert. Tappas heißen übrigens Pinchas im Baskenland.

Pamplona  im Hintergrund Kathedrale von Pamplona

Stierhatzdenkmal in Pamplona  Stierhatzdenkmal in Pamplona

Pilgerdenkmal auf Perdón  Pilgerdenkmal auf dem Perdón – Pass

wir vor dem Pilgerdenkmal  wir, vor dem Pilgerdenkmal

Posted in Jakobsweg 2015.

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