Burgos, Halbzeit des Weges

Tag 31 Atapuerca – Burgos 19,5 km

Tag 30 Villafranca Montes de Oca – Atapuerca 19,3 km

Donnerstag, 25.06.15, Tag 31

Unser kleines Frühstück hatten wir schnell eingenommen und so standen wir schon um 7.45 Uhr abmarschbereit vor unserer Unterkunft. Zuerst hieß es jetzt, den 1080 Meter hohen Rücken des Kalksteinhügels Matagrande, unserem höchsten Punkt heute, zu erklimmen. Ein herrlicher Weitblick und die erste Sicht auf Burgos waren der Dank für die frühmorgendliche Anstrengung. So nah Burgos von hier erschien, waren es doch noch 3,5 Stunden Fußmarsch bis zu unserer Unterkunft. Leider ließ auch die Anzahl der schattenspendenden Bäume rapide nach. Ein erster Vorgeschmack auf die nächsten Etappen hinter Burgos, denn die Sonne brannte mit jeder Minute stärker auf unserer Haut. Für den Weg ins Zentrum von Burgos hatten wir uns für die Variante entlang des Rio Arlanzon entschieden. Eine richtige Entscheidung wie sich herausstellte, führt dieser Weg durch einen, entlang des Flusses gelegenen, Parks mit vielen Bäumen. Als wir um 13.15 Uhr unser Hotel erreichten, wurden wir erst einmal darauf hingewiesen, dass die Zimmer erst ab 14.00 Uhr zur Verfügung stehen. Das war uns aber so ziemlich egal, stand uns der Sinn doch erst einmal nach einem erfrischenden Radler. Wir hatten noch nicht ganz ausgetrunken, da wurde uns das fertige Zimmer avisiert.

Nach einem Picknick auf dem Zimmer und dem täglichen Wäschewaschen werden wir ein wenig die Stadt erkunden und das morgige Besichtigungsprogramm festlegen.

Burgos bedeutet für uns aber auch, dass wir jetzt etwas mehr als die Hälfte unserer Wanderung bis ans Ende der Welt zurückgelegt haben. Ein bisschen sind wir schon stolz darauf, wie schnell und relativ problemlos wir das geschafft haben. Mal sehen, ob das heute Abend einen Cava brut wert ist.

Mittwoch, 24. Juni 2015, Tag 30

Nachdem wir bereits um 13.30 Uhr unsere Unterkunft erreicht hatten, haben wir uns nach einer kleinen Stärkung noch einmal aufgemacht, die archäologische Ausstellung und dasdazu gehörige Grabungsfeld zu besuchen. Die kleine Ausstellung hat uns gut gefallen, an das Grabungsfeld hätten wir nur mit Führung gekonnt und auf die sollten wir zwei Stunden warten. Das war uns dann doch zu lange und wir haben noch einen Spaziergang rund um die Kirche und durch den kleinen Ort gemacht.

Der heutige Weg war sehr angenehm, führte er doch meistens durch einen Eichenwald und schenkte uns so einiges an Schatten.

Aperitiv in Atapuerco den Aperitiv nehmen wir in Atapuerco im Garten ein

weiter Weg nach Burgos der weite Weg nach Burgos

Posted in Jakobsweg 2015.

3 Kommentare

  1. Herzlichen Glückwunsch! Ihr seid bewundernswert unterwegs. Die Landschaft kennen wir ein wenig und können uns gut vorstellen, nein, nicht zu pilgern, aber zu wandern.

  2. Joachim Ringelnatz

    Die Ameisen

    In Hamburg lebten zwei Ameisen,
    Die wollten nach Australien reisen.
    Bei Altona auf der Chaussee
    Da taten ihnen die Beine weh,
    Und da verzichteten sie weise
    Dann auf den letzten Teil der Reise.

    Liebe Anne, lieber Hans,
    Monika und ich wünschen Euch für den zweiten Teil Eurer “Reise” alles Gute!

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