Riga, Europäische Kulturhauptstadt 2014

Nach 44 Kilometern sind wir mit einigen kleinen Umwegen in Riga, Europas Kulturhauptstadt 2014 angekommen. Hier werden wir zwei Tage Pause machen und uns der Kunst und Kultur annehmen.

Nach einem typischen lettischen Frühstück, Omelette mit viel Zwiebeln, Paprika, Tomaten und Schinken, dazu Tomaten-Gurkensalat, eine Art körniger Frischkäse, selbstgemachte Erdbeermarmelade, Butter und das typische Malzbrot, ging der Weg auf der noch einsamen Küstenstraße nach Jurmala, dem angesagtesten Badeort Lettlands. Ein Runnig – Gag seit unserer Tour in Kaliningrad mit Boris lautet: „In Jurmala ist die Ostsee wärmer.“ Hier genehmigten wir uns in einem Strandpavillon einen Kaffee und amüsierten uns über das dargebotene Strandleben.

Entlang einer Bahnlinie ging es dann auf einer Fahrradstraße nach Riga. Die Einfahrt in die Stadt gestaltete sich etwas schwierig, da ich eine Abfahrt übersehen hatte und wir uns auf der Stadtautobahn wiederfanden. Ein Rollstuhlaufzug rettete uns aus der Situation und transportierte uns auf die Vanso – Brücke.

Bei der Weiterfahrt Richtung Innenstadt entdeckte ich dann eine Fahrradwerkstatt, in der ich Annes zwei Tage zuvor abgebrochenen Fahrradständer ersetzen wollte. Leider war der richtige Ständer nicht vorrätig. Auf Nachfrage erklärte man mir dann zwar widerwillig den Weg zu einer anderen Werkstatt. Also zwei Kilometer wieder Stadtauswärts. Auch hier war der Ständer nicht vorrätig. Auf meine Nachfrage, ob man mir zwei dieser Ständer bis zum kommenden Tag besorgen könne, mein Fahrradständer war auch schon stark verbogen und es war nur eine Frage der Zeit, bis auch er brechen würde, telefonierte der junge Mann und sagt dann, dass die Ständer in dreißig Minuten geliefert würden. Wir nutzten die Wartezeit, indem wir in dem begrünten Innenhof der Werkstattanlage ein Picknick machten.

Tatsächlich wurden die Fahrradständer innerhalb der versprochenen Zeit geliefert und ich bekam für die Montage das Werkzeug geliehen.

Auf der Brücke über die Daugova wurden wir dann mit Blitz und Donner sowie einem heftigen Regenschauer in Riga begrüßt. So schnell es begonnen hatte zu Regnen, hörte es auch wieder auf.

Der schnellste Weg in Hotel führte an den Markthallen vorbei, mitten durch den Obst- und Gemüsemarkt. Wir sorgten mit unseren bepackten Rädern ganz schön für Aufsehen.

Einfahrt nach Riga über die Vansu-Brücke

Einfahrt nach Riga über die Vansu-Brücke

ein neuer Fahrradständer für Annes Rad

ein neuer Fahrradständer für Annes Fahrrad

Posted in Europa Radweg R1.

3 Kommentare

  1. Jetzt bin ich wieder online. Ein Blitz ist letzte Woche bei den Nachbarn eingeschlagen und hat das halbe Dorf von allem abgeschnitten. Nu muss ich erstmal eure Berichte, die Kommentare und alles andere lesen. Ist ja ne Menge aufgelaufen und ihr seid ja schon fast am Ziel. Großes Staunen !!!!!!!! Bin schon ganz stolz auf euch.

  2. Moin ihr Zwei, ich hoffe neben Kunst und Kultur vergesst ihr nicht die Kulinarischen Spezialitäten z.B. Riga Black Balsam, Aldaris und nicht zu vergessen žaveta desa.

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